GESCHWISTER-SCHOLL-SCHULE

GRUND- UND WERKREALSCHULE

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GSS-St.Ilgen ::: Schule im Team

„Mit Jesus wollen wir gehen …“ - Ostergottesdienste in der Grundschule

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Was hat Jesus auf seinem schweren Weg erleben müssen? Wie ist dieser schwere Weg zum Guten geführt worden? Und was hat dieser Weg mit uns, mit den Kinder zu tun?

Die Ostergottesdienste in der Grundschule Anfang April haben versucht, darauf Antworten zu geben. Im Vorfeld hatten sich die Kinder in den Religionsstunden mit den Stationen und dazu gehörenden Symbolen auf dem Leidensweg von Jesus beschäftigt: Die Geldstücke, die auf den Verrat durch Judas hinweisen; Petrus, der Jesus nicht mehr kennen wollte; das Verspotten von Jesus als „König“, der dann eine Dornenkrone aufgesetzt bekommt; die letzten Freunde, die noch bei Jesus geblieben sind. In kurzen Anspielen und Statements erzählten die Kinder davon im Gottesdienst und brachten Symbole und Bilder mit, die an das Kreuz geheftet wurden. Sie erinnerten aber auch daran, wie es Kindern heute gehen kann: wenn Geheimnisse verraten werden oder Kinder verspottet und ausgelacht werden. Der Liedruf „Mit Jesus wollen wir gehen, den Weg der Schmerzen macht“ zeigte die Verbindung von damals und heute auf.

Aber der schwere Weg war nicht das Ende. In der Ostererzählung, auf die Martina Fürbach-Weber mit ihrer Gruppe hinwies, machen sich Frauen auf den Weg zum Grab und erfahren: Jesus lebt. Ihr Weg ist nicht mehr bedrückt. Die Frauen hinterlassen Spuren der Freude und der Hoffnung. Die Begeisterung darüber drückte das Lied „Jesus lebt, das Grab ist leer“ aus, das immer mehr zum „Osterklassiker“ der GSS wird.

 

Großer Andrang beim 46. Schlümpfe Flohmarkt

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Ein trüber Sonntag im März… Schlechtes Wetter? Zu ungemütlich, um draußen zu sein oder einen Ausflug zu machen? Vielleicht… Aber – perfektes Wetter für den Schlümpfe Flohmarkt! Das dachten sich wohl viele Familien, denn der Andrang beim 46. Schlümpfe Flohmarkt war immens. Alle Flohmarkt-Tische konnten im Vorfeld vergeben werden und so gab es ein gutes Angebot für die vielen interessierten Käufer. Auch für das leibliche Wohl war wie immer bestens gesorgt – nach dem Einkauf auf dem Flohmarkt konnten sich die Besucher mit Kuchen, Kaffee, heißen Würstchen oder kalten Getränken stärken. Es ist mittlerweile eine lieb gewonnene Tradition, dass auch Schüler der Geschwister-Scholl-Schule zum Helfen eingeteilt werden. So war an diesem Sonntag die Klasse 9b mit ihrem Lehrer Herrn Marco Kubisiak - neben Mitgliedern des Fördervereins und Vertretern der Elternschaft- beim Auf- und Abbau und beim Verkauf von Würstchen, Getränken und Kuchen dabei.  Die Schüler bekommen dafür einen Teil des Flohmarkt-Erlöses für ihre Klassenkasse.

Ein herzliches Dankeschön geht an alle Helfer und Kuchenbäcker, die durch ihre Unterstützung zum reibungslosen Ablauf des Flohmarkts beigetragen haben.

Der nächste Schlümpfe Flohmarkt findet übrigens am 12. November 2017 statt!

 

Bloß keine Angst vor der neuen Schule

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Beim „GSS-Entdeckertag“ konnten sich die Viertklässler der umliegenden Grundschulen informieren

Von Sabine Geschwill

Leimen-St. Ilgen. Wer die vierte Klasse besucht und nicht versetzungsgefährdet ist, der muss sich der Frage stellen, welche weiterführende Schule er nach den Sommerferien besuchen möchte. Auch die Eltern sind gefragt und sollten unabhängig von den Noten entscheiden, welcher Schultyp für ihr Kind am ehesten geeignet ist und wo es bestmögliche Lernerfolge erzielen kann. Eine gute Gelegenheit die Geschwister-Scholl-Werkrealschule (GSS) näher kennenzulernen, bot sich Schülern und deren Eltern beim „GSS-Entdeckertag“.

Die Möglichkeit, künftigen Fünftklässlern einen umfassenden Einblick in den Schulalltag zu gewähren, gehört bei der GSS seit einigen Jahren zum festen Bestandteil. „Wir wollen den Schülern die Angst vor dem Schritt in die fünfte Klasse nehmen und bei ihnen die Vorfreude auf die neue Schule wecken und Fragen der Eltern beantworten“, sagten Konrektorin Beate Grubisic und ihre Kollegin Angela Weisgerber im Gespräch. Zu diesem Informationsvormittag eingeladen waren die Viertklässler der Grundschulen aus Leimen und Nußloch.

Im Musiksaal der Schule ging es los. Hier wurden die Viertklässler musikalisch begrüßt und über den Ablauf des Entdeckertages informiert. Wichtige Personen des Schullebens wurden auch gleich vorgestellt. Dazu gehörten die pädagogische Assistentin Sabine Itjes-Herzog, die im Bereich Lernen und Hausaufgaben die Schüler unterstützt, Schulsozialarbeiter Frank Genthner, zu dem man mit seinen Problemen kommen kann, sowie die beiden Berufseinstiegsbegleiter Andreas Götz und Karl-Heinz Lauber. Andrea Unverfehrt wurde als Ansprechpartnerin für die Schulbücherei und Schulsprecher Arthur Berg als „Chef der Klassensprecher“ vorgestellt. „Die Geschwister-Scholl-Schule ist eine gute Schule, wenn man einen guten Schulabschluss haben will“, betonte er.

In Gruppen aufgeteilt ging die Entdeckertour für die Viertklässler los. An Mitmachstationen, die von Schülern und Lehrern betreut wurden, gab es kurze Einblicke in die unterschiedlichen Fächer. Die Viertklässler wandelten auf den „Spuren der Römer“, durften in der Forscherstation einen kleinen Stromkreis bauen oder Schaumküsse im Vakuum platzen lassen. In der Schulküche wurden sie angeleitet, wie man einen Tisch deckt, Servietten hübsch faltet und mit der Nähmaschine umgeht. Spaß hatten sie bei Rhythmusübungen und dem „Cup-Song“ sowie bei gruppendynamischen Spielen zur Steigerung der Sozialkompetenz. Die Schulbücherei hatte geöffnet. Dort bekamen die Schüler ein Lesezeichen mit den Anmeldedaten für die fünfte Klasse.

Im Infocafé der GSS konnten sich Eltern bei Kaffee und Kuchen in Ruhe bei Rektorin Konstanze Stöckermann-Borst über Schule, Lehrkollegium, Elternbeirat und Förderkreis informieren. An der GSS werden die Schüler in allen Klassen bis hin zum Werkrealschulabschluss betreut und begleitet. Es gibt eine intensive Vorbereitung auf die Berufsfindung, die schon ab der fünften Klasse beginnt und regelmäßig Berufsmessen im Haus. Neben den Berufseinstiegsbegleitern unterstützen auch externe Paten einzelne Schüler.

An der Schule können die Kinder entsprechend ihren Neigungen zwischen Musik, Sport und Bildender Kunst wählen. Dadurch erhält man in diesen Fächern zusätzlich drei Wochenstunden Unterricht. Die GSS arbeitet auch mit Blick auf die angestrebte Umwandlung in eine Gemeinschaftsschule mit Lernzeitplänen, um die Schüler an selbstständiges Arbeiten und Lernen heranzuführen. Schüler mit besonderem Lern- und Förderbedarf erfahren Inklusionsunterricht.

Am Ende der Entdeckertour gab es für alle Viertklässler in der Pausenhalle ein süßes Geschenk: Die Klasse 7b hatte mit ihrer Lehrerin Katrin Kindl das Schullogo aus Teig gestochen und gebacken. Die Schüler durften „Hände“ aus Keksteig knabbern.

Bloß keine Angst vor der neuen Schule

RNZ-Artikel vom 6.April 2017 zum Tag der offnen Tür an der GSS-St.Ilgen

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Der Brandschutz liegt im Argen

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Meldeanlage der Scholl-Schule muss dringend erneuert werden

Leimen. (fre) Dass bei der Geschwister-Scholl-Schule im Stadtteil St. Ilgen – derzeit noch Grund- und Werkrealschule – so allerhand im Argen liegt, offenbarte die zurückliegende Gemeinderatssitzung. Da ging es nicht nur um den millionenschweren Ausbau zur Gemeinschaftsschule, sondern auch um ganz Profanes, gleichwohl Wichtiges: Die Brandmelde- und die Sprachalarmierungsanlagen in dem Schulkomplex sind von anno dazumal.

Rudolf Woesch (FW) nutzte für diese Anlagen eine Bezeichnung, der niemand widersprechen wollte: marode. Der Sitzungsunterlage war zudem zu entnehmen, dass es für die Brandmelder kaum noch Ersatzteile gäbe. Und ähnlich verhalte es sich mit der Sprachalarmierung.

Oberbürgermeister Hans D. Reinwald und auch Peter Anselmann (CDU) wiesen mit Nachdruck darauf hin, dass die Erneuerung der Anlagen nur jenen Gebäudeteilen gelte, die nicht im Zuge des Ausbaus zur Gemeinschaftsschule sowieso abgeräumt würden. Wenn dann aber für die Sicherheitseinrichtungen die Decken eh aufgerissen werden müssten, sollten gleich auch die Leitungen für ein späteres W-Lan und für PC-Beamer verlegt werden. Dietrich Unverfehrt (SPD) sprach hier von den Voraussetzungen für ein künftiges digitales Klassenzimmer.

Ganz billig kommt der Spaß freilich nicht: Ausweislich der Sitzungsunterlagen ist die Erneuerung der Brandmeldeanlage mit 60 000 Euro angesetzt, die neue Sprachalarmierungsanlage kommt auf 130 000 Euro, die Verkabelung für das W-Lan kommt auf 25 000 Euro und 30 000 Euro sind in Form von Datenleitungen und Stromversorgung für einen künftigen Beamer-Einsatz locker zu machen.

Das knapp eine Viertelmillion Euro teure Sanierungspaket wurde vom Gemeinderat einhellig abgesegnet. Die Finanzierung erfolgt über Mittel, die im aktuellen Haushalt für den Schulneubau eingestellt sind.

Der Brandschutz liegt im Argen

RNZ-Artikel vom 3.April 2017 zu Beschlüssen des Gemeinderates die GSS-St.Ilgen betreffend.

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Gemeinschaftsschule: Die reichen Nachbarn haben kein Interesse

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Geschwister-Scholl-Schule soll 2018/19 dreizügig starten – Befürworter im Rat sehen ein Alleinstellungsmerkmal für Leimen

Von Thomas Frenzel

Leimen. Das war zweifelsfrei der wichtigste Beschluss des Donnerstagabends: Die Geschwister-Scholl-Schule im Stadtteil St. Ilgen wird als drei- und nicht mehr nur als zweizügige Gemeinschaftsschule ausgebaut. Dafür gab es in öffentlicher Gemeinderatssitzung eine überwältigende Mehrheit. Ihren Betrieb aufnehmen soll diese Gemeinschaftsschule möglichst zum Schuljahresbeginn 2018/19. Lediglich die dreiköpfige FDP-Fraktion, die im Räterund zunehmend die Rolle als Opposition annimmt, wehrte sich gegen die Dreizügigkeit. Die hierfür nötigen, aber nicht näher bezifferten zusätzlichen Investitionen sorgten – nicht alleine – bei den Liberalen für Bauchschmerzen.

Für die Dreizügigkeit gibt es gute Gründe, führte Oberbürgermeister Hans D. Reinwald aus: Die beiden Jahrgangsklassen der jetzigen Werkrealschule seien schon jetzt ausgeschöpft. Auf zusätzliche Nachfrage aber könne man sich einstellen: Nußloch verabschiede sich komplett von einem weiterführenden Schulangebot, Sandhausen könne bei seiner Werkrealschule kaum eine Einzügigkeit erreichen und auch hinter dem vergleichbaren Angebot in Walldorf stünden Fragezeichen. In dieser Raumschaft, so der OB, fülle eine Leimener Gemeinschaftsschule eine erkennbare Angebotslücke. Zudem passe ein solcher Schultypus auch perfekt zu Leimens Bevölkerungsstruktur.

Für die Befürworter der Gemeinschaftsschule stand somit eines außer Frage: Mit diesem Schultypus schaffe sich Leimen ein Alleinstellungsmerkmal mit Zukunftscharakter, sagte Michael Reinig (GALL). Auch für Dietrich Unverfehrt (SPD) stand außer Frage, dass eine Dreizügigkeit Sinn mache – auch mit Blick auf steigende Geburten in Leimen und auf Flüchtlingskinder. Für Rudolf Woesch (FW) überwogen die Vorteile, zumal sich eine Dreizügigkeit auch offensiv vermarkten lasse nach dem Motto „Liebe Kinder, wir haben für Euch Platz“. Ralf Frühwirt (GALL) verwies darauf, dass im Ländle die verbindliche Grundschulempfehlung womöglich wieder eingeführt werde, was der Gemeinschaftsschule zusätzlichen Auftrieb beschere. Auch Peter Anselmann (CDU) war überzeugt, dass sich die Dreizügigkeit mittelfristig bewähren werde; deshalb sei es auch besser, gleich dreizügig zu starten.

Just hier kam die Widerrede. Klaus Feuchter (FDP) plädierte vehement für einen zweizügigen Start; dreizügig ausbauen lasse sich dann immer noch. Er sah deutliche Fragezeichen, ob sich der dreizügige Schulausbau stemmen lassen könne. Zudem fand er es schlicht bemerkenswert, dass die reichen Nachbargemeinden einen großen Bogen um eine Gemeinschaftsschule machten und ausgerechnet das finanziell gebeutelte Leimen auf diese teure Idee komme. Gemeinschaftsschulen gäbe es in der Nachbarschaft schließlich genug – in Bammental, in Heidelberg, in Wiesloch.

Wolfgang Krauth (SPD) trieb anderes um. Derweil es mit anderen Nachbargemeinden – Stichwort: Gymnasien – einen gewissen Schüleraustausch bei den weiterführenden Angeboten gäbe, habe Nußloch diesbezüglich nichts mehr zu bieten. Da sei es doch angebracht, fand Krauth, dass sich Nußloch an den Leimener Kosten beteilige. Doch da winkte der OB ab. Das funktioniere allenfalls auf freiwilliger Basis und die Signale aus Nußloch seien diesbezüglich eindeutig.

Die von der FDP beantragte getrennte Abstimmung spiegelte die Diskussion wider: Mit Ausnahme der FDP waren alle für die künftige Dreizügigkeit einer Scholl-Gemeinschaftsschule. Huckepack, wortlos und einvernehmlich war zuvor auch der Zeitplan für die Schulentwicklung in St. Ilgen zur Kenntnis genommen worden. Deren wichtigstes Detail: Ein Ganztagsangebot im Grundschulbereich wird es frühestens ab dem Schuljahr 2019/20 geben.

Eher einer Formalie glich ein anderes Scholl-Schul-Thema. Der Gemeinderat, seit dem Bürgerbegehren gegen die Rathausplatzbebauung in Leimen-Mitte nicht ungeübt im Aufheben eigener Beschlüsse, musste abermals einen Beschluss aufheben. Statt die Planungen für einen Ersatzneubau an der Schule an ein Architekturbüro vergeben zu können, wie es im Oktober beschlossen worden war, muss nun ein Architektenwettbewerb durchgeführt werden: Die voraussichtlichen Planungskosten überschreiten die Grenze von 209 000 Euro, ab der ein Wettbewerb zur Pflicht wird. Der erwähnte Ersatzneubau wird nach groben Schätzungen übrigens auf rund vier Millionen Euro kommen.

Gemeinschaftsschule: Die reichen Nachbarn haben kein Interesse

RNZ-Artikel vom 1.April 2017 zur Schulentwicklung in Leimen

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