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Di. 16. Juli 2019

Waldstadion St.Ilgen

Schüler informierten sich bei der Berufs- und Ausbildungsmesse – 70 Aussteller in der Kurpfalz-Halle – Bundeswehr und Polizei beliebt

Von Sabine Geschwill

Leimen-St. Ilgen. Aleyna schwebt ein Beruf im Büro vor. „Ich lass’ mich überraschen und werde mich erst einmal an den Ständen informieren“, meint die Siebtklässlerin. Ihr Klassenkamerad Elias aus der 7a der Otto-Graf-Realschule interessiert sich mehr für einen Ausbildungsberuf im KFZ-Bereich als Lackierer oder Karosseriebauer oder für eine Ausbildung im IT-Bereich. „Ich möchte einen Beruf lernen, der mich auch anspricht“, erklärt der Teenager. Achtklässler Benjamin aus der Geschwister-Scholl-Schule fühlt sich vom Handwerk angesprochen, könnte sich aber auch eine Ausbildung bei der Bundeswehr vorstellen.

Beste Gelegenheit in die Berufswelt hineinzuschnuppern und die Vielfalt an Ausbildungsberufen kennenzulernen, bot die vierte Berufs- und Ausbildungsmesse in der Kurpfalz-Halle. Mit 70 Ausstellern war es in diesem Jahr die größte Berufsmesse, die bisher in Leimen stattfand. In der Kurpfalz-Halle gab es an zahlreichen Infoständen Einblicke in die verschiedenen Ausbildungsberufe.

Auf dem Parkplatz vor der Halle ging es weiter. Dort hatten Info-Trucks, wie beispielsweise von der Dachdeckerinnung oder der Bau-Bus der Bauwirtschaft Baden-Württemberg, das Expeditionsmobil „Nachhaltigkeit für Baden-Württemberg“ (siehe Artikel rechts) und das Frischemobil von Edeka Südwest Station gemacht. Hier konnten die Schüler bei den verschiedenen Aufgaben ihr Wissen und ihre Fähigkeiten testen.

Eröffnet wurde die Berufs- und Ausbildungsmesse von Oberbürgermeister Hans D. Reinwald. „Der Ausbildungsmarkt bietet heute so viele verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten wie nie zuvor“, wusste er. Jeder könne heutzutage etwas aus sich machen. Voraussetzung seien eine gesunde Portion Ehrgeiz und Disziplin. „Dann steht Euch die Zukunft offen“, verdeutlichte er den Schülern. „Ihr habt tolle Chancen, nutzt sie auch!“, ermunterte das Stadtoberhaupt die junge Generation.

Die Klassenstufen Sieben bis Zehn der Otto-Graf-Realschule in Leimen und der Geschwister-Scholl-Schule in St. Ilgen waren zum Besuch der Berufs- und Ausbildungsmesse eingeladen. Rektorin Konstanze Stöckermann-Borst und ihr Leimener Kollege Martin Albrecht waren vor Ort. Sie zeigten sich hocherfreut über die vielfältigen Möglichkeiten der Berufsorientierung für ihre Schüler. „Es konnten bei den Berufsmessen schon einige Praktika- und Ausbildungsplätze an die Schüler vermittelt werden“, freute sich Stöckermann-Borst. Ihr war es wichtig, dass die Schüler die verschiedenen Berufsfelder und Ausbildungsberufe kennenlernen und den Unternehmen und Handwerksbetrieben Fragen zur Ausbildung stellen. Im Gegenzug hatten die Schüler der Geschwister-Scholl-Schule Infozettel zu ihrer Person vorbereitet, um diese bei Interesse den Ausbildungsleitern oder Firmenchefs als Visitenkarte geben zu können.

Federführend organisiert wurde die Berufsmesse vom Bürgerschaftlichen Engagement Zukunft (BEZ) Leimen in Kooperation mit der Stadt und den beiden Schulen. Wie Koordinator Wolfgang Sohler mitteilte, lag der Schwerpunkt der Messe auf der Vorstellung der Handwerksberufe. „Das Handwerk leidet enorm unter dem Fachkräftemangel“, verdeutlichte er. Es sei dringend nötig, dass vor allem Eltern ihr Denkverhalten ändern und ihre Kinder auf die verschiedenen handwerklichen Berufe aufmerksam machen. „Ohne Handwerker fällt jedes Haus zusammen. Sie sind die Basis allen Schaffens“, meinte er.

Bei den Schülern besonders gefragt waren Uniformen und damit die Infostände der Bundeswehr und der Polizei. Die Stadtverwaltung Leimen war als Ausbildungsbetrieb mit von der Partie. Die Stadt bietet Ausbildungen zum Verwaltungsfachangestellten, Garten- und Landschaftsgärtner, Fachangestellten für Bädertechnik sowie in den Kindergärten eine Ausbildung zum Erzieher und Kinderpfleger, informierte Personalleiterin Daniela Lutz. Die Zahl an männlichen Erziehern und Praktikanten nehme beständig zu, konnte man in diesem Zusammenhang von Tina Reinwald, Leiterin des Nikolaus-Lenau-Kindergartens, erfahren.

Daniela Lutz machte darauf aufmerksam, dass Schulabgänger auch bei der Stadt ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in den Schulen oder Kindergärten absolvieren oder einen Bundesfreiwilligendienst (Bufdi) im Bereich der Flüchtlingsbetreuung übernehmen können. Für dieses Jahr seien alle Ausbildungs- und Praktika-Stellen bereits besetzt. Im Herbst erfolge die Stellenausschreibung für das Ausbildungsjahr 2019.

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Ihr habt tolle Chancen, nutzt sie auch!
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RNZ-Artikel vom 13.Juni 2018 zur Berufs- und Ausbildungsmesse

Autor Sabine Geschwill (RNZ)
Datum 13.06.2018
Dateigröße 141.05 KB
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