GESCHWISTER-SCHOLL-SCHULE

GRUND- UND WERKREALSCHULE

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GSS-St.Ilgen ::: Schule im Team

Bloß keine Angst vor der neuen Schule

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Beim „GSS-Entdeckertag“ konnten sich die Viertklässler der umliegenden Grundschulen informieren

Von Sabine Geschwill

Leimen-St. Ilgen. Wer die vierte Klasse besucht und nicht versetzungsgefährdet ist, der muss sich der Frage stellen, welche weiterführende Schule er nach den Sommerferien besuchen möchte. Auch die Eltern sind gefragt und sollten unabhängig von den Noten entscheiden, welcher Schultyp für ihr Kind am ehesten geeignet ist und wo es bestmögliche Lernerfolge erzielen kann. Eine gute Gelegenheit die Geschwister-Scholl-Werkrealschule (GSS) näher kennenzulernen, bot sich Schülern und deren Eltern beim „GSS-Entdeckertag“.

Die Möglichkeit, künftigen Fünftklässlern einen umfassenden Einblick in den Schulalltag zu gewähren, gehört bei der GSS seit einigen Jahren zum festen Bestandteil. „Wir wollen den Schülern die Angst vor dem Schritt in die fünfte Klasse nehmen und bei ihnen die Vorfreude auf die neue Schule wecken und Fragen der Eltern beantworten“, sagten Konrektorin Beate Grubisic und ihre Kollegin Angela Weisgerber im Gespräch. Zu diesem Informationsvormittag eingeladen waren die Viertklässler der Grundschulen aus Leimen und Nußloch.

Im Musiksaal der Schule ging es los. Hier wurden die Viertklässler musikalisch begrüßt und über den Ablauf des Entdeckertages informiert. Wichtige Personen des Schullebens wurden auch gleich vorgestellt. Dazu gehörten die pädagogische Assistentin Sabine Itjes-Herzog, die im Bereich Lernen und Hausaufgaben die Schüler unterstützt, Schulsozialarbeiter Frank Genthner, zu dem man mit seinen Problemen kommen kann, sowie die beiden Berufseinstiegsbegleiter Andreas Götz und Karl-Heinz Lauber. Andrea Unverfehrt wurde als Ansprechpartnerin für die Schulbücherei und Schulsprecher Arthur Berg als „Chef der Klassensprecher“ vorgestellt. „Die Geschwister-Scholl-Schule ist eine gute Schule, wenn man einen guten Schulabschluss haben will“, betonte er.

In Gruppen aufgeteilt ging die Entdeckertour für die Viertklässler los. An Mitmachstationen, die von Schülern und Lehrern betreut wurden, gab es kurze Einblicke in die unterschiedlichen Fächer. Die Viertklässler wandelten auf den „Spuren der Römer“, durften in der Forscherstation einen kleinen Stromkreis bauen oder Schaumküsse im Vakuum platzen lassen. In der Schulküche wurden sie angeleitet, wie man einen Tisch deckt, Servietten hübsch faltet und mit der Nähmaschine umgeht. Spaß hatten sie bei Rhythmusübungen und dem „Cup-Song“ sowie bei gruppendynamischen Spielen zur Steigerung der Sozialkompetenz. Die Schulbücherei hatte geöffnet. Dort bekamen die Schüler ein Lesezeichen mit den Anmeldedaten für die fünfte Klasse.

Im Infocafé der GSS konnten sich Eltern bei Kaffee und Kuchen in Ruhe bei Rektorin Konstanze Stöckermann-Borst über Schule, Lehrkollegium, Elternbeirat und Förderkreis informieren. An der GSS werden die Schüler in allen Klassen bis hin zum Werkrealschulabschluss betreut und begleitet. Es gibt eine intensive Vorbereitung auf die Berufsfindung, die schon ab der fünften Klasse beginnt und regelmäßig Berufsmessen im Haus. Neben den Berufseinstiegsbegleitern unterstützen auch externe Paten einzelne Schüler.

An der Schule können die Kinder entsprechend ihren Neigungen zwischen Musik, Sport und Bildender Kunst wählen. Dadurch erhält man in diesen Fächern zusätzlich drei Wochenstunden Unterricht. Die GSS arbeitet auch mit Blick auf die angestrebte Umwandlung in eine Gemeinschaftsschule mit Lernzeitplänen, um die Schüler an selbstständiges Arbeiten und Lernen heranzuführen. Schüler mit besonderem Lern- und Förderbedarf erfahren Inklusionsunterricht.

Am Ende der Entdeckertour gab es für alle Viertklässler in der Pausenhalle ein süßes Geschenk: Die Klasse 7b hatte mit ihrer Lehrerin Katrin Kindl das Schullogo aus Teig gestochen und gebacken. Die Schüler durften „Hände“ aus Keksteig knabbern.

Bloß keine Angst vor der neuen Schule

RNZ-Artikel vom 6.April 2017 zum Tag der offnen Tür an der GSS-St.Ilgen

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Der Brandschutz liegt im Argen

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Meldeanlage der Scholl-Schule muss dringend erneuert werden

Leimen. (fre) Dass bei der Geschwister-Scholl-Schule im Stadtteil St. Ilgen – derzeit noch Grund- und Werkrealschule – so allerhand im Argen liegt, offenbarte die zurückliegende Gemeinderatssitzung. Da ging es nicht nur um den millionenschweren Ausbau zur Gemeinschaftsschule, sondern auch um ganz Profanes, gleichwohl Wichtiges: Die Brandmelde- und die Sprachalarmierungsanlagen in dem Schulkomplex sind von anno dazumal.

Rudolf Woesch (FW) nutzte für diese Anlagen eine Bezeichnung, der niemand widersprechen wollte: marode. Der Sitzungsunterlage war zudem zu entnehmen, dass es für die Brandmelder kaum noch Ersatzteile gäbe. Und ähnlich verhalte es sich mit der Sprachalarmierung.

Oberbürgermeister Hans D. Reinwald und auch Peter Anselmann (CDU) wiesen mit Nachdruck darauf hin, dass die Erneuerung der Anlagen nur jenen Gebäudeteilen gelte, die nicht im Zuge des Ausbaus zur Gemeinschaftsschule sowieso abgeräumt würden. Wenn dann aber für die Sicherheitseinrichtungen die Decken eh aufgerissen werden müssten, sollten gleich auch die Leitungen für ein späteres W-Lan und für PC-Beamer verlegt werden. Dietrich Unverfehrt (SPD) sprach hier von den Voraussetzungen für ein künftiges digitales Klassenzimmer.

Ganz billig kommt der Spaß freilich nicht: Ausweislich der Sitzungsunterlagen ist die Erneuerung der Brandmeldeanlage mit 60 000 Euro angesetzt, die neue Sprachalarmierungsanlage kommt auf 130 000 Euro, die Verkabelung für das W-Lan kommt auf 25 000 Euro und 30 000 Euro sind in Form von Datenleitungen und Stromversorgung für einen künftigen Beamer-Einsatz locker zu machen.

Das knapp eine Viertelmillion Euro teure Sanierungspaket wurde vom Gemeinderat einhellig abgesegnet. Die Finanzierung erfolgt über Mittel, die im aktuellen Haushalt für den Schulneubau eingestellt sind.

Der Brandschutz liegt im Argen

RNZ-Artikel vom 3.April 2017 zu Beschlüssen des Gemeinderates die GSS-St.Ilgen betreffend.

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Gemeinschaftsschule: Die reichen Nachbarn haben kein Interesse

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Geschwister-Scholl-Schule soll 2018/19 dreizügig starten – Befürworter im Rat sehen ein Alleinstellungsmerkmal für Leimen

Von Thomas Frenzel

Leimen. Das war zweifelsfrei der wichtigste Beschluss des Donnerstagabends: Die Geschwister-Scholl-Schule im Stadtteil St. Ilgen wird als drei- und nicht mehr nur als zweizügige Gemeinschaftsschule ausgebaut. Dafür gab es in öffentlicher Gemeinderatssitzung eine überwältigende Mehrheit. Ihren Betrieb aufnehmen soll diese Gemeinschaftsschule möglichst zum Schuljahresbeginn 2018/19. Lediglich die dreiköpfige FDP-Fraktion, die im Räterund zunehmend die Rolle als Opposition annimmt, wehrte sich gegen die Dreizügigkeit. Die hierfür nötigen, aber nicht näher bezifferten zusätzlichen Investitionen sorgten – nicht alleine – bei den Liberalen für Bauchschmerzen.

Für die Dreizügigkeit gibt es gute Gründe, führte Oberbürgermeister Hans D. Reinwald aus: Die beiden Jahrgangsklassen der jetzigen Werkrealschule seien schon jetzt ausgeschöpft. Auf zusätzliche Nachfrage aber könne man sich einstellen: Nußloch verabschiede sich komplett von einem weiterführenden Schulangebot, Sandhausen könne bei seiner Werkrealschule kaum eine Einzügigkeit erreichen und auch hinter dem vergleichbaren Angebot in Walldorf stünden Fragezeichen. In dieser Raumschaft, so der OB, fülle eine Leimener Gemeinschaftsschule eine erkennbare Angebotslücke. Zudem passe ein solcher Schultypus auch perfekt zu Leimens Bevölkerungsstruktur.

Für die Befürworter der Gemeinschaftsschule stand somit eines außer Frage: Mit diesem Schultypus schaffe sich Leimen ein Alleinstellungsmerkmal mit Zukunftscharakter, sagte Michael Reinig (GALL). Auch für Dietrich Unverfehrt (SPD) stand außer Frage, dass eine Dreizügigkeit Sinn mache – auch mit Blick auf steigende Geburten in Leimen und auf Flüchtlingskinder. Für Rudolf Woesch (FW) überwogen die Vorteile, zumal sich eine Dreizügigkeit auch offensiv vermarkten lasse nach dem Motto „Liebe Kinder, wir haben für Euch Platz“. Ralf Frühwirt (GALL) verwies darauf, dass im Ländle die verbindliche Grundschulempfehlung womöglich wieder eingeführt werde, was der Gemeinschaftsschule zusätzlichen Auftrieb beschere. Auch Peter Anselmann (CDU) war überzeugt, dass sich die Dreizügigkeit mittelfristig bewähren werde; deshalb sei es auch besser, gleich dreizügig zu starten.

Just hier kam die Widerrede. Klaus Feuchter (FDP) plädierte vehement für einen zweizügigen Start; dreizügig ausbauen lasse sich dann immer noch. Er sah deutliche Fragezeichen, ob sich der dreizügige Schulausbau stemmen lassen könne. Zudem fand er es schlicht bemerkenswert, dass die reichen Nachbargemeinden einen großen Bogen um eine Gemeinschaftsschule machten und ausgerechnet das finanziell gebeutelte Leimen auf diese teure Idee komme. Gemeinschaftsschulen gäbe es in der Nachbarschaft schließlich genug – in Bammental, in Heidelberg, in Wiesloch.

Wolfgang Krauth (SPD) trieb anderes um. Derweil es mit anderen Nachbargemeinden – Stichwort: Gymnasien – einen gewissen Schüleraustausch bei den weiterführenden Angeboten gäbe, habe Nußloch diesbezüglich nichts mehr zu bieten. Da sei es doch angebracht, fand Krauth, dass sich Nußloch an den Leimener Kosten beteilige. Doch da winkte der OB ab. Das funktioniere allenfalls auf freiwilliger Basis und die Signale aus Nußloch seien diesbezüglich eindeutig.

Die von der FDP beantragte getrennte Abstimmung spiegelte die Diskussion wider: Mit Ausnahme der FDP waren alle für die künftige Dreizügigkeit einer Scholl-Gemeinschaftsschule. Huckepack, wortlos und einvernehmlich war zuvor auch der Zeitplan für die Schulentwicklung in St. Ilgen zur Kenntnis genommen worden. Deren wichtigstes Detail: Ein Ganztagsangebot im Grundschulbereich wird es frühestens ab dem Schuljahr 2019/20 geben.

Eher einer Formalie glich ein anderes Scholl-Schul-Thema. Der Gemeinderat, seit dem Bürgerbegehren gegen die Rathausplatzbebauung in Leimen-Mitte nicht ungeübt im Aufheben eigener Beschlüsse, musste abermals einen Beschluss aufheben. Statt die Planungen für einen Ersatzneubau an der Schule an ein Architekturbüro vergeben zu können, wie es im Oktober beschlossen worden war, muss nun ein Architektenwettbewerb durchgeführt werden: Die voraussichtlichen Planungskosten überschreiten die Grenze von 209 000 Euro, ab der ein Wettbewerb zur Pflicht wird. Der erwähnte Ersatzneubau wird nach groben Schätzungen übrigens auf rund vier Millionen Euro kommen.

Gemeinschaftsschule: Die reichen Nachbarn haben kein Interesse

RNZ-Artikel vom 1.April 2017 zur Schulentwicklung in Leimen

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Alles Müll – oder was ?!

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Seit März wird an der GSS der Papiermüll gesondert gesammelt. Dafür wurden in allen Zimmern und in der Pausenhalle Eimer gekennzeichnet. Im Zuge dieser Aktion befasste sich die Klasse 8a, zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Frau Zürn, mit der Thematik des Mülltrennens und des Recyclings. Hin und wieder stieß man dabei an seine Grenzen, da es manchmal nicht ganz einfach ist das System der Trennung zu verstehen. So trennt die Stadt Heidelberg (einige Schüler der Klasse wohnen dort) anders als der Rhein-Neckar-Kreis, in dem nun mal Leimen und St. Ilgen liegen. Beim AVR und der Stadt Heidelberg wurden verschiedenfarbige Mülltonnen geliehen und in der Pausenhalle, zusammen mit selbstgestalteten Plakaten, ausgestellt. Sämtliche Klassen der GSS wurden aufgefordert sich die Ausstellung, die auch Tipps für umweltbewusstes Verhalten beinhaltet, anzusehen und sich aktiv an der richtigen Mülltrennung zu beteiligen.

Dass viele Schüler der Klasse 8a sich mit dem Thema auseinandersetzten merkte man daran, dass sie zu Beginn äußerten, dass sie sich darüber noch nie Gedanken gemacht hätten und eigentlich fast immer alles nur ein eine Tonne geschmissen hätten. Frau  Zürn machte ihnen dann klar, dass dieses Verhalten die jeweilige Familie Geld kosten würde, da die Leerung der Restmülltonne (schwarz) zu bezahlen ist. Die Wertstofftonne (grün), die Biomülltonne (braun), der Korb für das Glas (blau) und in der Stadt Heidelberg die gelbe Tonne und die Papiertonne (blau) sind unentgeltlich. Im Laufe der beiden Wochen berichteten dann mehrere Schüler, dass sie beim Gang zu den häuslichen Mülltonnen, sich das erste Mal das alles so richtig angesehen und bewusst wahrgenommen hätten.

Viele Infos, waren nicht nur für die Schüler neu. So war interessant, dass

-       Senfgläser, die als Trinkgläser gebraucht werden können, in die Glassammlung kommen, die anderen Trinkgläser aber in den Restmüll. (Das liegt am unterschiedlichen Schmelzpunkt.)

-       Deckel und Verschlüsse von Glasbehältnissen unbedingt vorher entfernt werden müssen. (Sie kommen in die Wertstofftonne.)

-       Fahrscheine, die meisten Rechnungen, Faxpapier, Butterbrotpapier, Backpapier, etc nicht zum Papiermüll kommen. Sie fallen zum Großteil unter "Thermopapier", welches nicht recycelt werden kann.

-       Servietten und Küchentücher auch nicht in den Papiermüll sollen, da sie wegen ihrer Fasern ungeeignet zur Weiterverarbeitung sind. (Man darf sie im Biomüll oder dem Restmüll entsorgen.)

-       Yoghurtbecher, etc. löffelrein gemacht werden sollen, d.h. nur mit dem Löffel gut ausgekratzt, nicht extra ausgewaschen werden sollen.

-       bei Kombination von Materialien (z.B. Brötchentüte mit Sichtfenster), diese getrennt werden sollen und dann gesondert entsorgt werden sollen.

-       bei unterschiedlichen Plastikfolien (z.B. bei Wurstverpackungen) diese auch getrennt werden sollen; dies ist wichtig für die Sortiermaschinen in der Recyclinganlage.

Am 9.3. hat die Klasse den gesamten Müll der GSS vom 8.3. sortiert. Dabei wurde deutlich, dass der meiste Müll für die Papiertonne anfällt, insofern ist es gut, dass dieser ab sofort getrennt gesammelt wird. Die auch in großen Mengen anfallenden Papierhandtücher kommen allerdings nicht in die Papiertonne. Erschreckend war, dass jede Menge Lebensmittel, zum Teil auch komplette Pausenbrote, im Müll landeten. Dieses Problem wird nun in den Klassen besprochen und wir hoffen sehr, dass in Zukunft kaum noch Lebensmittel weggeworfen werden. Die Eltern werden gebeten, ihren Kindern ein gesundes Pausenbrot in einer Brotbox mitzugeben und kein Butterbrotpapier, Alufolie oder Plastiktüten zu verwenden. Auch soll auf Einweggetränkebehältnisse verzichtet werden und stattdessen eine wiederverwendbare Trinkflasche mitgegeben werden. Denn „Der beste Müll ist der, der gar nicht erst entsteht!“

 

Projektprüfung 2017

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Vom 6.3.2017 bis zum 14.3.2017 fand in diesem Schuljahr wieder die Projektprüfung der 9. Klassen statt.

Im Oktober mussten sich die Schüler für ein Thema entscheiden und sich in das Thema einlesen. Danach genehmigte Frau Stöckermann-Borst das Thema und die Schüler stürzten sich in die Arbeit. Zwischen Dezember und Februar trafen sich die Projektgruppen zweimal mit ihrem Betreuerteam. Hier stellten sie ihren Arbeitsfortschritt vor und erhielten von den Betreuern wertvolle Tipps für die Präsentation. Im März konnte man dann die Ergebnisse der anstrengenden Arbeit bei den Präsentationen bewundern. Viele Schüler konnten durch ihren großen Arbeitseinsatz gute Noten erhalten. Hierzu „Herzlichen Glückwunsch“.

 


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